Wir beraten unsere Kunden gerne kompetent und umfassend. Das kostet Zeit. Wir bitten daher um Verständnis, dass Beratungen nur nach vorheriger Terminabsprache erfolgen können.
Ein neuer Boden verwandelt jeden Altbau. Doch zwischen Wunschbelag und fertigem Ergebnis liegen im Bestand ein paar Fragen, die im Neubau niemand stellen muss. Wie viel Höhe verträgt der Raum? Was passiert an den Türen? Und was verbirgt sich unter dem alten Belag? Wer diese Punkte vor dem Kauf klärt, spart sich später teure Überraschungen.
Die Aufbauhöhe: kleine Zahl mit großer Wirkung
Jeder Bodenbelag trägt auf. Ein verklebter Vinylboden kommt mit wenigen Millimetern aus. Laminat mit Trittschallunterlage braucht schon rund einen Zentimeter, Mehrschichtparkett etwa anderthalb. Dazu kommt bei unebenen Untergründen eine Ausgleichsschicht. Im Altbau ist dieser Spielraum oft knapp: Türen, Heizkörper und Einbauten sind auf den alten Boden eingestellt. Wird der neue Aufbau zu hoch, schleifen Türblätter, Zimmertüren müssen gekürzt werden und Übergänge werden zu Stolperkanten. Deshalb beginnt jede gute Altbauberatung mit der Frage nach der verfügbaren Höhe und nicht mit der Frage nach dem Dekor.
Türen und Übergänge: hier zeigt sich die Qualität
An den Türdurchgängen treffen oft verschiedene Beläge und verschiedene Höhen aufeinander: Fliesen im Bad, Parkett im Flur, Teppich im Schlafzimmer. Saubere Anschlüsse sind hier Maßarbeit. Anpassungsprofile gleichen kleine Höhenunterschiede aus, bei größeren Sprüngen hilft nur eine durchdachte Planung der gesamten Fläche. Wo Türblätter zu kürzen sind, gehört das von Anfang an in die Kalkulation. Das Ziel ist immer gleich: Übergänge, über die man geht, ohne sie zu bemerken.
Der Untergrund: die eigentliche Baustelle im Altbau
Unter alten Belägen kommt selten eine perfekte Fläche zum Vorschein. Alte Holzdielen federn und knarren, historische Estriche sind uneben oder rissig, manchmal finden sich mehrere Belagsschichten übereinander. Einfach drüberlegen ist selten eine gute Idee: Jeder Mangel im Untergrund arbeitet sich mit der Zeit in den neuen Belag durch. Je nach Zustand wird der Untergrund gespachtelt, mit Ausgleichsmasse nivelliert oder mit Verlegeplatten stabilisiert. Bei Feuchteverdacht messen wir, bevor verlegt wird. Als Fachbetrieb mit einem öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen für das Bodenbelagsgewerbe im Haus prüfen wir den Aufbau genau, denn hier entstehen die Schäden, die später vor Gericht landen.
Welcher Belag passt zum Altbau?
Für knappe Aufbauhöhen ist verklebtes Vinyl die flexibelste Lösung. Es trägt kaum auf und lässt sich an schwierige Grundrisse anpassen. Wer Holz möchte, findet mit flachem Mehrschichtparkett oder dem Renovierungs-Parkett von Weitzer Parkett Varianten, die für die Renovierung entwickelt wurden. Und wo alte Massivholzdielen erhaltenswert sind, kann Aufarbeiten die bessere Wahl sein als Ersetzen. Diese Entscheidung treffen wir gemeinsam mit Ihnen nach einem Blick auf den Bestand.
Vor Ort in Braunschweig: erst messen, dann empfehlen
Unsere Beratung für Altbauprojekte beginnt mit dem Aufmaß und der Prüfung des Untergrunds bei Ihnen zu Hause. Danach wissen Sie, welche Beläge realistisch sind, wo Türen angepasst werden müssen und was der gesamte Aufbau kostet. Im Anschluss wählen Sie in unserer Ausstellung an der Pillmannstraße in Ruhe Material und Optik aus. Beratungen finden nach vorheriger Terminvereinbarung statt.
Häufige Fragen zum Bodenwechsel im Altbau
Verklebtes Vinyl kommt mit wenigen Millimetern aus, Laminat mit Unterlage braucht rund einen Zentimeter, Mehrschichtparkett etwa anderthalb. Dazu kann eine Ausgleichsschicht kommen. Die genaue Antwort liefert das Aufmaß vor Ort.
Davon raten wir meistens ab. Mängel im alten Belag und Untergrund zeichnen sich mit der Zeit durch. Außerdem geht wertvolle Aufbauhöhe verloren.
Türblätter können gekürzt werden. Wichtig ist, das vor der Verlegung einzuplanen, damit Aufwand und Kosten von Anfang an feststehen.
Oft ja, wenn die Substanz gesund ist. Ob Aufarbeiten oder Ersetzen die bessere Lösung ist, klären wir bei der Begutachtung vor Ort.